Die Hauptzwiebelernte machen wir mit dem selbstfahrenden Roder AVR Puma 3. Das ist eine 4-reihige Maschine mit 469 PS und einem 8-Tonnen-Bunker, die die Zwiebeln aufnimmt, reinigt und auf den Anhänger befördert, und das alles schonend, um die Schale nicht zu beschädigen. Bei etwa 250 Hektar Zwiebeln ist eine effiziente und behutsame Ernte die Grundlage. Die erste Phase der Ernte übernimmt bei uns der Schwadleger Grimme WV 180: Er rodet die Zwiebeln, reinigt sie und legt sie zum Nachtrocknen in Schwaden.
Wie die Zwiebelernte mit dem Roder abläuft
Zuerst reift die Zwiebel und ihr Laub knickt um. Dann kommt der Schwadleger Grimme WV 180: Er rodet die Zwiebeln, reinigt sie auf zwei Stabbändern und legt sie in Schwaden, in denen sie nachtrocknen. Danach fährt der Roder AVR Puma 3 ein: Er nimmt die Zwiebeln samt Blattresten und Erde aus den Schwaden auf, trennt sie auf Sieben und Bändern und schüttet die saubere Ware in den Bunker und von dort auf den Anhänger. Dasselbe machen wir auf der gesamten Zwiebelfläche, Schritt für Schritt, so wie wir es für die Anbausaison im Beitrag über den Zwiebelanbau in Żuławy beschreiben.
Warum Grimme WV180 auf schwerem Marschboden
Die Żuławy-Marschböden sind schwer. Eine Maschine für solchen Boden muss die Zwiebeln behutsam aufnehmen, um sie nicht zu stoßen und nicht auf dem Feld zurückzulassen. Der Schwadleger Grimme WV 180 kommt damit gut zurecht: Bei 180 cm Arbeitsbreite rodet er die Zwiebeln, reinigt sie auf zwei Stabbändern und legt sie in gleichmäßige Schwaden zum Nachtrocknen. Das ist die erste Phase der zweiphasigen Ernte, auf Marschboden besonders wichtig, denn auf leichtem Boden verzeiht sich mehr als auf schwerem.
Ernte ohne Schäden, hier beginnt die Qualität
Schonende Ernte ist keine Spielerei. Jeder Stoß ist eine Stelle, an der die Zwiebel im Lager zu faulen beginnen kann. Deshalb stellen wir die Ernte so ein, dass die Zwiebel in bestmöglichem Zustand vom Feld kommt. Der Rest der Qualität entscheidet sich danach, im Lager.
Vom Roder ins Lager
Vom Feld fahren wir die Zwiebeln mit dem Traktor John Deere 6930 Premium und einem Tridem-Anhänger von Wielton ab, auf stoßschützenden Planen, damit die Ware unterwegs nicht beschädigt wird. Danach gelangt die Zwiebel zur Nachreinigung, Nachtrocknung und Sortierung und anschließend ins Lager für rund 13.000 Tonnen. Diese ganze Kette, vom Feld bis zur Palette, hat ein Ziel: gleichbleibende Qualität und Verfügbarkeit das ganze Jahr über, auch für Großhandelskunden.
Teil unseres Maschinenparks
Der Zwiebelroder ist eine der Maschinen, mit denen wir den Anbau betreiben. Wir nutzen auch GPS-RTK-Navigation und automatische Spurführung, was zusammen unsere Präzisionslandwirtschaft ausmacht. Die gesamte Technik beschreiben wir im Maschinenpark.
Häufige Fragen
Wie erntet man Zwiebeln mit dem Roder?
Der selbstfahrende Roder AVR Puma 3 nimmt die reife Zwiebel aus den Schwaden auf, reinigt sie auf Sieben und Bändern von Laub und Erde und schüttet sie in den 8-Tonnen-Bunker und von dort auf den Anhänger.
Was ist der Grimme WV180?
Das ist ein angebauter Schwadleger für Zwiebeln mit 180 cm Arbeitsbreite. Er rodet die Zwiebeln, reinigt sie auf zwei Stabbändern und legt sie zum Nachtrocknen in Schwaden. Das ist die erste Phase der Ernte, die eigentliche Ernte übernimmt der selbstfahrende Roder AVR Puma 3.
Wann erntet man Zwiebeln?
Wenn das Laub umknickt und die Schale reif ist. Das ist der Moment für die Einfahrt des Roders.
Warum ist schonende Ernte wichtig?
Weil sich gestoßene Zwiebel schlechter lagert. Weniger Schäden bedeuten weniger Verluste im Lager.
Möchtest du sehen, womit wir sonst noch arbeiten? Schau dir unseren Maschinenpark an oder schreib uns über die Kontaktseite.



